Wie funktioniert ein Check-in?
Der Check-in ist wie der → Check-out ein → Tool, um Meetings sowohl verbindender als auch effektiver zu gestalten. Der Check-in lädt die Teilnehmenden ein, reihum kurz etwas Persönliches zu teilen – zum Beispiel mit der offenen Frage: „Wie bist du heute hier?“ oder „Was hat gerade deine Aufmerksamkeit?“ Auch kreative Fragen wie „Wenn deine Stimmung heute ein Wetter wäre – wie würdest du sie beschreiben?“ können im Check-in gestellt werden. Für große Gruppen oder in der virtuellen Zusammenarbeit eignen sich kurze Fragen oder Impulse, wie z. B. „Meine Woche in einem Wort“.
Der Effekt dieses Rituals: Es entsteht eine Atmosphäre der Offenheit und jede*r erhält Einblick in die aktuelle Stimmung und gegebenenfalls auch → Bedürfnisse der anderen Menschen im Raum.
Ein Check-in zu Beginn fördert nicht nur das gegenseitige Verständnis, sondern schafft auch Vertrauen – gerade in Gruppen, die sich noch nicht so gut kennen. Neurowissenschaftliche Studien belegen: Wer sich bereits am Anfang eines Meetings äußert, beteiligt sich im weiteren Verlauf aktiver an der Diskussion. Check-ins regulieren das Nervensystem, signalisieren Zugehörigkeit und reduzieren Stress, was Lernbereitschaft und Kooperation steigert. Der Check-in zu Beginn stellt sicher, dass jede Stimme gehört wird, und ein echter Raum zur Zusammenarbeit entsteht.